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Grundsätzliches zum Flugzeugbau in Österreich unter Mitwirkung des IEC

Für einfache, kleine Flugzeuge gibt es einige Erleichterungen im Zulassungsverfahren durch die Behörden. Diese gelten jedoch nur dann, wenn der Selbstbauer mehr als 50% des Bauaufwandes selbst trägt, was insbesondere für die Bausatzflugzeuge wichtig ist. Außerdem darf keine kommerzielle Verwendung oder gewerblicher Fertigung beabsichtigt sein. Auch darf der Bau selbst nicht durch bezahlte Personen oder Firmen erfolgen. So erstreckt sich die Unterstützung beim Bau auf:

  • Höchstens zweisitzige
  • Einmotorige
  • Segelflugzeuge
  • Motorsegler
  • Flugmotoren
  • Oldtimer oder deren Nachbau
  • Ultraleichtflugzeuge
  • Gleitflugzeuge
  • Hubschrauber
  • Tragschrauber
  • Sonstiges Fluggerät

Mehrmotorige oder mehr als zweisitzige Luftfahrzeuge können nach dem selben Zulassungsverfahren entstehen, wenn einige Zusatzforderungen erfüllt und zusätzliche Nachweise erstellt werden, die im Einzelfall mit der Austro Control ausgemacht werden.
Betreut werden Restaurationen, Bausatzbau, Nachbau nach Zeichnungen, und Eigenkonstruktion.
Alle Fluggeräte müssen nach Fertigstellung ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Sicherheit aufweisen. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, dass alle notwendigen Regeln zum Ablauf eingehalten werden.
Nach der endgültigen Zulassung zum Verkehr muss ein Experimentalflugzeug wie jedes andere Flugzeug auch regelmäßig instand gesetzt und nachgeprüft werden.
Bei bewährten Flugzeugtypen, die bereits mindestens in einem Exemplar in Österreich gebaut und zugelassen wurden, kann die gesamte Bauüberwachung und auch die Flugerprobung durch Bauberater des Igo Etrich Club durchgeführt werden. Lediglich die Erprobungsbewilligung und die Endzulassung werden durch die ACG ausgestellt. Diese Bauvariante hat neben geringeren Kosten für die Bauüberwachung den Vorteil grösserer Flexibilität bei der Termingestaltung für die verschiedenen Überprüfungstätigkeiten.
Jeden Monat findet eine Schulungsveranstaltung am Werksflugplatz der Fa. HB in Hofkirchen statt, sowie anschließend danach ein Stammtisch im Cockpitcafe des Flugplatzes.