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Gemeinsamer Ausflug in der
dänischen Südsee

Am Montag ging´s wie meistens viel zu spät los. Die D-ELMR von Seitenstetten und die OE-CLB von Krems. Als ersten gemeinsamen Treffpunkt wählten wir Jena als Tank-, Füße vertreten-, Klo-,….. Stop. Von da ging’s dann Richtung Hamburg und entlang der Elbe Richtung Nordsee und weiter an der westdeutschen Küste nach Flensburg, wo wir in der Platzrunde auf 700 ft geschickt werden, da ein Phantom die Luft über Flensburg unsicher macht. Hier wird nach einem geeigneten Zeltplatz gesucht und das Schlaflager aufgeschlagen. Da wir in einer Stadt an der Ostsee sind wollen wir natürlich zum Hafen. Wir haben Glück und können mit einem dortigen Piloten in seinem Auto bis zum Hafen mitfahren, wo wir, wie könnte es anders sein einen ausgezeichneten Fisch verspeisten.

Poldi und Sigi schlafen scheinbar besser und länger als wir und so beschließen Herbert und ich am Dienstagmorgen sich um ein ordentliches Frühstück zu kümmern und marschieren zum relativ nahe gelegenen Supermarkt. Zurück am Flugplatz erwarteten uns schon zwei hungrige Mäuler, die die Zeit während unserer Abwesenheit genutzt und schon eine Flugroute ins Auge gefasst haben.


Hamburg


Hafen von Flensburg

So starten wir nach einem ausgedehnten Frühstück das erste Mal Richtung Meer, in orange leuchtenden Schwimmwesten, die Poldi dankenswerter Weise noch in Wels organisiert hat. Das Wetter ist superschön, leider etwas dunstig.
Unsere erste Destination ist Aero, dort hat man uns empfohlen zu tanken, da der Sprit billiger ist als in Deutschland. Super, der Endanflug hinter Poldi übers Meer, eine Graspiste und alles sehr unbürokratisch dort. Die Cherrys werden mit soviel Sprit aufgetankt um wieder zurück nach Flensburg zu kommen, denn die nächsten Destinationen haben keinen FUEL.

Also wieder rein in die Cherrys und ab geht’s wieder Richtung Meer. Wir wählen den Flug entlang der Küste direkt über die längsten Hängebrücke der Welt, weiter über den Flugplatz Kalundborg wieder entlang der Küste Richtung Samso, kurzer Abstecher über den Flugplatz dort und weil es da oben über den Inseln so unbeschreiblich schön ist geht es noch auf die Insel Tuno, sieht aus der Luft sehr einladend aus, wir können sogar eine Landpiste mit Flieger ausmachen.

Über der Ostsee

Wir fliegen aber wieder zurück Richtung Samso entlang der Küste und landen dort um die Ostsee zu probieren. Auf dieser Insel, wie auch auf einigen anderen, gibt es keinen Betriebsleiter, man macht nur Blindmeldungen und entrichtet die Landegebühr in einen Briefkasten. Dann geht es aber ab ins Meer, 500m querfeldein und wir schwimmen in der warmen Ostsee, Erholung pur. Wieder ein romantischer Spaziergang zurück zum Flieger, Schwimmwesten anlegen und ab zu unserer letzten Destination dieses Tages nach Endelave. Eine kleine Insel mit nur 177 Einwohnern, einem Gasthaus und einem Kaufhaus und einer privaten Landebahn direkt neben dem Haus des Landebahnbesitzers. Diese Insel übertrifft dann alles, wieder kein Betriebsleiter, die Landegebühr kann man selbst bestimmen und wieder in einer Art Postkasten hinterlassen. Im Stall stehen jede Menge und jede Größe von Fahrrädern zur freien Entnahme zur Verfügung, ebenso eine Küche und ein Dusche. Wir schnappen uns die Räder und bekunden die Insel und liegen dann ganz einsam am kilometerlangen Sandstrand, unbeschreiblich. Nachdem das zum Leben aber nicht reicht und wir keine Angeln dabei haben suchen wird das Gasthaus auf und lassen Schollen in unseren Mägen schwimmen.

Samso

am Flugplatz von Endelave

Fahrradstall (innen)

Betriebsleitung

Endelave

Suchen noch einmal das Meer auf und fallen dann in einen tiefen und erholsamen Schlaf, den wir mit den Besatzungen 2 anderer deutscher Maschinen in einer Idylle verbringen, die man nur mehr aus Filmen zu kenne glaubt. Am Morgen, geweckt von ein paar Vögeln, geht es wieder ab nach Flensburg und nach einem kräftigen Frühstück zu einem Tankstop nach Jena wo wir das letzte Mal gemeinsam die Tanks der Cherrys und der Besatzung füllen um zu unserer Ausgangsdestination Krems und Seitenstetten zurückzukehren.
Am Abend melden wir dann Endanflug auf die 28 in Seitenstetten, rollen zur Abstellfläche und freuen uns schon auf den nächsten Ausflug mit unserer Cherry.

Flugstunden der D-ELMR in den 3 Tagen: 10 Stunden 58 Minuten

Von Leopold Beham, Sigi Schicklgruber, Herbert und Michaela Scheich